Bundesministerien Dr. Hendricks zu Besuch auf Westerholt

04.07.2017      Kategorie: Energiezentrale Bautagebuch Top

Mit ihrem Besuch informierte sich die Bundesbauministerin auf der Neuen Zeche Westerholt zum Stand des Projektes „Energielabor Ruhr“. Der Bund engagiert sich mit Fördermitteln aus dem Programm „Nationale Projekte des Städtebaus“ bei der Realisierung.

Frau Dr. Hendricks wurde von Oberbürgermeister Frank Baranowski und Bürgermeister Fred Toplak begrüßt und informierte sich im Beisein von zahlreichen Projektbeteiligten auf dem Zechengelände über den Sachstand der einzelnen Projektbausteine.

Unter dem eher wissenschaftlich anmutenden Titel „Energielabor Ruhr“ versammeln sich handfeste Projektmaßnahmen:

  • Die beiden Torhäuser werden kernsaniert und für neue Nutzungen ertüchtigt. Unter anderem wird hier eine Energie- und Sanierungsberatung für Bürger zu finden sein.
  • Hinter den Torhäusern wird eine Solar-Road entstehen, die das zukünftige Infocenter mit Energie versorgen wird. Eine neuartige und innovative Kleinwindanlage stellt die Energie für die Grundwasserreinigungsanlage zur Verfügung.
  • Schließlich ist auch die energetische Umrüstung der ehemaligen Zechenhäuser in der Meistersiedlung in vollem Gange. Die Häuser werden Zug um Zug an das Nahwärmenetz angeschlossen, das seine Energie aus dem mit Grubengas betriebenen Blockheizkraftwerk der ehemaligen Zeche bezieht. Alte und weniger umweltfreundliche Kohleheizungen können damit abgeschaltet werden.

Die Ministerin hob den Pilotcharakter des Energielabors hervor, das Denkmalschutz, Klimaschutz und Stadtteilentwicklung beispielhaft kombiniert. Sie zeigte sich beeindruckt von den bisher erreichten Erfolgen des Kooperationsprojekts der Städte Gelsenkirchen und Herten.