Gute Bilanz – die Neue Zeche Westerholt auf der EXPO REAL

09.10.2017      Kategorie: Top

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Die EXPO REAL in München ist eine internationale Fachmesse für Immobilien und eine der größten Veranstaltungen der Branche. Hier suchen Investoren nach attraktiven Flächen für die Entwicklung von Gewerbe- und Wohnprojekten. Auch die Möglichkeiten, die die Neue Zeche Westerholt bietet, weckten das Interesse zahlreicher Besucher. Die Vertreter des Gemeinschaftsprojekts Neue Zeche Westerholt, Martin Harter von der Stadt Gelsenkirchen, Benedikt Schmoll von der Stadt Herten sowie Bernd Lohse von der RAG Montan Immobilien, konnten zahlreiche Gespräche führen und eine insge-samt positive Bilanz ziehen.

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche im nördlichen Ruhrgebiet kommt der Strukturwandel in Gang. Bereits im Jahr 2016 beschlossen die Städte Gelsenkirchen und Herten, auf deren Stadtgrenzen das Ze-chengelände liegt, die Umsetzung eines umfassenden Masterplans gemeinsam in Angriff zu nehmen. In diesem wird auch das klassische Zechenthema, die Energiegewinnung, aufgenommen und in zeitgemä-ße, umweltgerechte Maßnahmen transformiert. Mit der Realisierung der ersten konkreten Bausteine ist der Fortschritt nun nicht mehr zu übersehen. 

Energielabor Ruhr

Unter dem wissenschaftlich anmutenden Titel „Energielabor Ruhr“ versammeln sich auf der Neuen Ze-che Westerholt handfeste Projektmaßnahmen. So werden die beiden denkmalgeschützten Torhäuser im Eingangsbereich der Zeche zur Zeit kernsaniert und für neue Nutzungen ertüchtigt. Unter anderem wird hier eine Energie- und Sanierungsberatung für Bürger zu finden sein.

Hinter den Torhäusern wird eine Solar-Road entstehen, die Teilkomponenten des zukünftigen Infocen-ters mit Energie versorgen wird. Vorgesehen sind auch Ladestationen für Fahrräder und PKWs.

Schließlich ist auch die energetische Umrüstung der ehemaligen Zechenhäuser in der die Zeche umge-benden Meistersiedlung bereits in vollem Gange. Die historischen Wohnhäuser werden Zug um Zug an ein Nahwärmenetz angeschlossen, das seine Energie aus dem mit Grubengas betriebenen Blockheiz-kraftwerk der ehemaligen Zeche bezieht. Alte und weniger umweltfreundliche Kohleheizungen können damit abgeschaltet werden. Dadurch werden pro Jahr ca. 650 Tonnen CO2  eingespart.

Auf Grund seines innovativen Charakters erhält das Energielabor Ruhr eine Förderung des Bundesminis-teriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Kreislaufwirtschaft

Der im Masterplan skizzierte Gedanke der Kreislaufwirtschaft wird bei den anstehenden Projektierungen weiterhin das Leitbild sein. Die Auseinandersetzung mit der Identität des Ortes ist dabei von gleicher Bedeutung wie der Umgang mit Materialien und dem hochaktuellen Thema Energie. So wird gemeinsam mit den Investoren auf der Neuen Zeche Westerholt ein Ort entwickelt werden, an dem Nachhaltigkeit Realität bildet und der damit die Zukunftsfähigkeit der Kommunen und der Region unter Beweis stellen kann.

Weitere Informationen zur Neue Zeche Westerholt unter

Erfahrenes Team im Einsatz für die Neue Zeche Westerholt: Martin Harter (Stadtbaurat Gelsenkirchen), Bernd Lohse (RAG Montan Immobilien AG) und Benedikt Schmoll (Projektleiter Herten). (Bildnachweis: Neue Zeche Westerholt)