Ein Tag mit vielen Möglichkeiten, Koks-und Kohlerunden auf der Neuen Zeche Westerholt

03.06.2024

Spiel, Sport und Spaß am 22. Juni beim 3. Sommerfest der 1000 Möglichkeiten und 2. Zechenlauf. Mittlerweile aus Tradition setzt der Karnevalsverein „Die Jecken vom Pütt“ aus Gelsenkirchen-Hassel wieder mit dem „Sommerfest der 1000 Möglichkeiten“ auf dem Gelände der Neuen Zeche Westerholt ein Ausrufezeichen.

Bei der Vorstellung des Programms von links nach rechts: Wolfgang Lange und Bodo Ladwig, Leichtathletikabteilung SuS Bertlich 1945 e.V., Bernd Lohse, Geschäftsführer Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt mbH, Silke Wessendorf und Reinhard Ostermann, „Die Jecken vom Pütt“ Gelsenkirchen 2011 e.V..
Den Startschuss zum Eltern-Kind-Lauf um die Bestandsgebäude der Neuen Zeche Westerholt gab Bodo Ladwig, 1. Vorsitzender der Leichtathletikabteilung SuS Bertlich 1945 e.V. (3.v.l. im schwarzen T-Shirt).
Bei bestem Wetter ein gemeinsames Fest mit Kultur, Lebensfreude und Sport von und mit den Stadtteilen Gelsenkirchen-Hassel, Herten-Westerholt und Herten-Bertlich.

Und erneut starten sie auch am Samstag, 22. Juni, gemeinsam mit dem SuS Bertlich 1945 aus Herten-Bertlich den Zechenlauf. Damit gibt es im Bindeglied der Neuen Zeche Westerholt zu den drei Stadtteilen Gelsenkirchen-Hassel, Herten-Westerholt und Herten-Bertlich ein Städteübergreifendes Fest mit viel Spiel, Sport und Spaß.

Erstmals beginnt die dritte Ausgabe des „Sommerfests der 1000 Möglichkeiten“ um 10 Uhr auf dem ehemaligen Zechengelände mit einem Flohmarkt „Hempels Erben räumen auf – Gutes von gestern“. Offiziell eröffnet wird das Fest dann um 14 Uhr durch Karin Welge, Oberbürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, sowie durch Matthias Müller, Bürgermeister der Stadt Herten. Die „Jecken vom Pütt“ setzen bei dem Familienfest bis 22 Uhr erneut auf Geschichte, Kultur und Lebensfreude. Hüpfburg, Fußball, Leichtathletik, Kinderschminken, Jugendfeuerwehr, und ein Bühnenprogramm, welches von den Akteuren der mitwirkenden Vereine gezeigt wird, runden das Nachmittagsprogramm ab. Dazu gehören Mitwirkende aus allen drei Stadtteilen wie der Geschichtskreis Hassel, Knappenverein St. Barbara Bergmannsglück / Westerholt oder der Bulli-Club IG T2, aber auch Gäste wie der Förderverein der Zeche aus Kamp-Lintfort. Das musikalische Abendprogramm beginnt 19 Uhr 30 mit der Gesangsgruppe Hahnenschrei und endet etwa 22 Uhr 30 mit dem Duo Fresh and Fun.

Rund 160 Läufer gingen im vergangenem Jahr beim 1. Zechenlauf an den Start und waren von dem Erlebnis begeistert. In Kooperation mit der Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt und den Jecken vom Pütt verwandeln die Leichtathleten vom SuS Bertlich den Kauenhof am 22. Juni erneut in eine Sportarena. Die beiden Läufe haben mittlerweile Namen. Gegen 15 Uhr 15 starten zunächst die Kinder auf die etwa 750 Meter lange „Kohle-Runde“ über das Zechengelände rund um die historischen Gebäude. Eine Stunde später folgen die älteren Laufbegeisterten auf der „Koks-Runde“ vom Zechengelände aus zu einer insgesamt fünf Kilometer langen Runde über das alte Gelände der Kokerei Hassel, dem heutigen Glückaufpark Hassel, und wieder zurück. Alle Informationen zu den Läufen und zur Anmeldung finden Interessierte unter www.zechenlauf.de .

Beeinflusst durch weitere Sanierungsarbeiten und die Fußball-Europameisterschaft mussten organisatorisch andere Bereiche auf dem Zechengelände genutzt und der Start- und der Zielbereich und Teile der Streckenführung der Läufe im Vergleich zum Vorjahr verlegt werden.

„Die Neue Zeche Westerholt hat für den Gelsenkirchener Norden und Hertener Süden eine hohe gesellschaftliche Komponente“, betont Bernd Lohse, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Neue Zeche Westerholt. „Sie ist ein verbindendes Symbol von Bergbau-Vergangenheit und Zukunft als klimaneutral entwickelter Stadtteil zwischen Hassel, Westerholt und Bertlich. Ohne Kirchturm-Denken gibt es hier an einem Tag Spiel, Sport und Spaß“.

„Das Gelände der Neuen Zeche Westerholt bietet viele Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, die wir als Jecken vom Pütt gemeinsam mit den Bertlicher Leichtathleten und der Entwicklungsgesellschaft gemeistert haben“, ergänzt Reinhard Ostermann, 1. Vorsitzender „Die Jecken vom Pütt“ Gelsenkirchen 2011 e.V.. „Dieses Jahr haben wir den Kreis der Teilnehmer auf befreundete Vereine aus anderen Kommunen erweitern können, etablieren aber auch Neues wie einen Flohmarkt.“

„Nur als Läuferin und Läufer kann man auf das noch gesperrte Gelände und sich so einen guten Überblick über die Veränderungen der alten Zechen machen“, so Bodo Ladwig, 1. Vorsitzender der Leichtathletikabteilung SuS Bertlich 1945 e.V.. „Genauso wie sich das Gelände der Neuen Zeche Westerholt wandelt, so ändern sich für die Teilnehmenden jedes Jahr die Perspektive und die Streckenverläufe. Das sind auf der einen Seite Herausforderungen, aber auf der anderen auch Möglichkeiten.“